! r i e h m  -  n e w s :             April 2008
 
 
V O R S I C H T   -   F A L L E   !
 


AKNÖ: Warnung vor Fremdwährungskrediten bestätigt



23.04.2008 | 18.000 Euro Verlust für Kreditnehmerin


Hilde S. würde es am liebsten der ganzen Welt sagen: "Ich will die Menschen, die nichts von Bankgeschäften verstehen, davor warnen, sich zu Fremdwährungskrediten überreden zu lassen." Die 70-Jährige hat sich - in der Zeit als es noch den Schilling gab - darauf eingelassen. Damals brauchte sie für die Fertigstellung ihres Hauses 180.000 Schilling, zusätzlich zu den 400.000 Schilling, die sie am Konto liegen hatte. Ein Finanzberater riet ihr, die 400.000 Schilling als Einmalerlag in eine fondsgebundene Lebensversicherung bei der Skandia Versicherung einzuzahlen und insgesamt 580.000 Schilling als endfälligen Fremdwährungskredit in Schweizer Franken mit einer 10-jährigen Laufzeit aufzunehmen. Die Lebensversicherung sollte als Tilgungsträger die Kreditsumme erwirtschaften. Der Rat wurde in die Tat umgesetzt, bei der Bank Burgenland ein Fremdwährungskredit in Schweizer Franken aufgenommen. 10 Jahre später sieht die Pensionistin aus dem Raum Bruck an der Leitha einem Verlust von über 18.000 Euro ins Auge.

Lebensversicherung abgestürzt

"Frau S. hat keine weitere Beratung bekommen, sie hat nicht gewusst, dass Kursänderungen und Währungsentwicklung bei dieser Kreditform beobachtet werden müssen und man durch Währungsumstiege Gewinne lukrieren kann. Allein aus dem Devisengeschäft hat sie einen Schaden von 2.000 Euro erlitten, dazu ist die Fondspolizze der Skandia vollkommen abgestürzt", erklärt AKNÖ-Bankenexperte Ernst Hafrank. Aus den 400.000 Schilling oder 29.069,13 Euro, die für die Lebensversicherung verwendet wurden, sind laut Endabrechnung 25.897 Euro geworden. Bei der Bank Burgenland sind heute für den Kredit 44.139,35 Euro fällig. Die Skandia zahlt nur 25.897 Euro. Für die Lücke von 18.242,35 Euro muss die Konsumentin aufkommen. "Leider hat sie über 10 Jahre hindurch geschätzte 12.660 Euro nur an Zinsen bezahlt. Wenn man bedenkt, dass sie ursprünglich nur 180.000 Schilling oder 13.081,11 Euro gebraucht hat, war sie äußerst schlecht beraten", sagt Hafrank und meint weiter: "Der Fremdwährungskredit ist ein relativ junges Finanzierungsinstrument. Der vorliegende Fall ist einer der ersten Fremdwährungskredite, dessen Laufzeit regulär vorbei ist und dessen Verlauf unsere Warnungen leider bestätigt." Hilde S. nützen Warnungen nichts mehr, sie muss für den Verlust aufkommen. Vom Finanzierungsberater, der ihr zu dem Finanzkonstrukt geraten hat, hat sie keine Hilfe zu erwarten.
Verantwortlich für den Inhalt / Kontakt:
Arbeiterkammer Niederösterreich, Windmühlgasse 28, D-1060 Wien
Tel.: +43 (1)-58883-0, Fax:
http://noe.arbeiterkammer.at
MEINE GROSSMUTTER pflegte zu sagen: "Wer billig kauft, kauft teia!  Scheinbar hat Sie Recht gehabt
 
 
meint Ihr Versicherungsmakler und

Berater in Versicherungsangelegenheiten

Hans-Dieter Riehm

und dankt dem Verlag für die Erlaubnis zur Veröffentlichung: Friedrich A. Wanschka wmd Verlag GmbH D-83707 Bad Wiessee

www.riehm-versichert.at
30 Jahre Versicherungsberatung Riehm

Großnondorf 78

2042 Guntersdorf
fon: 0043-66 44 200 300

fax: 0043-2951-2845
mail: office@riehm-versichert.at