!RIEHM-NEWS:       06/07
 
WAS WAR EIGENTLICH VORHER DA? DIE HENNE? DAS EI?
oder, zu unserem Genre passend: Wer hat wen als ersten bedakelt:
Die Versicherung oder der Konsument ?
 
2000 vor Christus, so die Überlieferung, fanden sich Fischer zusammen und
gründeten den ersten "Versicherungsverein". Jedes Mitglied verpflichtete sich,
einen bestimmten Prozentsatz seines täglichen Fanges dem Verein abzutreten.
Versank dann einem Kollegen bei stürmischer See sein Boot, wurde aus dem
Erlös der Fische ein neues Boot für ihn angeschafft.
Klingt vernünftig und war damals sicher seriös. Immerhin wurden so Existenzen
gerettet.
Heute, 2007, ist der Grundgedanke von damals immer noch der gleiche. Was sich
geändert hat ist, sowohl hüben als auch d'rüben, der Mensch. Die Versicherungen
beschäftigen ganze Stockwerke voll von Juristen, die, so könnte man meinen, nix
anderes zu tun haben, als zu trachten daß an sie gestellte Schadensforderungen nicht,
oder nur gering, bezahlt werden müssen. Auf diese Weise werden gut und gerne
tausende Schäden  pro Jahr "amikal entsorgt". Es sind heuer 29 Jahre, daß ich diesen
Beruf des Versicherungsmaklers und Beraters ausübe und es ist mir kein einziger
Schadensfall in Erinnerung, wo der Versicherer auch nur annähernd die Meinung
vertrat, meine Forderung sei gerechtfertigt. Weder dem Grunde und schon gar nicht
der Höhe nach.
Worte wie:"Wenns a Geld sehen wollen, miassens uns scho klagen..." oder: "Von
diesem Sessel, auf dem Sie sitzen Hr. Riehm, sind schon Anwälte weinend aufgestanden..."
klingen mir noch heute im Ohr. Den ersten hat man geklagt und gewonnen, der zweite
mußte zahlen und verlor einige Zeit später seinen Job (weinend?).
Ein, ich glaube indischer, Spruch lautet ungefähr: "Warte bis der Fluß deine Feinde an dir
vorübertreibt".
An dieser Stelle danke ich jenen Schadensreferenten, welche mit Sachverstand, Höflichkeit
und  Fairneß mir begegneten.
 
Heute 2007, steht aber auch fest, daß sich der Konsument/In in den Jahrtausenden enorm
geändert hat, haben muß! Gerne hätte ich nur 1%° (Promille) jenes Vermögens, welches
Versicherungen auf Grund von Versicherungsbetruges Jahr für Jahr ausbezahlen. Und da
meine ich gar nicht den Fall LUCONA, oder verschwundene Schiffe und deren Fracht,
angeblich oft unter panamesischer Flagge, nein, ich meine die kleinen, sogenannten
"Kavaliersdelikte". Sei es in der KFZ, in der Haushalt, in der Haftpflicht ... oder eben 1%°
davon, was die Versicherungen NICHT ausbezahlen, und ich/wir könnten leben wie
"Gott in Frankreich"!
Wer aber wen, Henne oder Ei, als ersten beschiß, das liebe Leser und Innen, ja, das weiß
ich bis heute nicht - und, Hand auf's Herz, will's auch gar net wissen...
 
meint Ihr Versicherungsmakler
Hans-Dieter Riehm
www.riehm-versichert.at
Versicherungsberatung Riehm seit 1978
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